Treffende Worte finden, bewusst kommunizieren und Veränderung gestalten

Herzlich willkommen! Mein Name ist Dr. Sandra Eleonore Johst, ich bin promovierte Philosophin und psychologische Beraterin. Das Gespräch bildet den Kern meiner Arbeit und ein gutes Gespräch setzt immer ein gewisses Vertrauen voraus. Deswegen möchte ich hier die Gelegenheit geben, sich ein erstes Bild von mir und meiner Arbeit machen zu können oder ein 20-minütiges Kennenlerngespräch zu vereinbaren - kostenfrei und unverbindlich:

20 Minuten | Kennenlerngespräch


Lassen Sie uns über das sprechen,

was wirklich zählt!


Ganz einfach in drei Schritten zum kostenfreien und persönlichen Gespräch:


  1. Klicken Sie auf den Button, finden Sie ein passendes Datum und eine passende Uhrzeit.
  2. Ergänzen Sie erste Informationen und buchen Sie Ihren Termin.
  3. Sie erhalten eine Bestätigungsemail mit dem Link zum Zoom-Raum, mit dem wir dann starten können!



In diesem ersten gemeinsamen Durchdenken prüfen wir, ob meine philosophische Begleitung der richtige Resonanzboden für Ihr Anliegen ist. Ich freue mich auf Sie!

So bin ich für mich selbst und für alle verantwortlich, und ich schaffe ein bestimmtes Bild vom Menschen, den ich wähle;

mich wählend, wähle ich den Menschen."

Jean-Paul Sartre

Inspiration, Orientierung, Motivation

 

Meine Idee ist es, das Philosophieren zur konkreten Lebensgestaltung zu nutzen. Besonders interessiert mich die Frage: Was macht der Mensch aus sich selbst? Diese pragmatische Perspektive finde ich spannend: Das Vermögen selbst etwas aus sich zu machen, sich zu bilden. Für mich steht deswegen der Austausch und die gemeinsame Diskussion im Vordergrund: Staunen, Hinterfragen, Perspektiven entdecken. Das Analysieren und Interpretieren übt uns darin, die eigenen Gedanken zu formulieren, Argumente zu prüfen und sich in das Gespräch einzubringen. Die eigene Stimme zu finden und sich selbst als Bedeutungsschaffenden wahrzunehmen, leistet einen zentralen Beitrag zur persönlichen Entwicklung.


Eine bewusste Kommunikation und Lebensgestaltung sind die Basis für ein starkes Selbst und ein echtes Miteinander. Als promovierte Philosophin habe ich gelernt, systematisch zu denken, Gegebenes zu hinterfragen und Perspektiven zu wechseln. Vor diesem Hintergrund helfe ich nun Einzelpersonen und Gruppen dabei, sich selbst und einander besser zu verstehen. Denn eines steht fest: Wer kommunizieren kann, ist klar im Vorteil! Gerade weil der Austausch mit anderen von zentraler Bedeutung für unser Lernen und Zusammenleben ist, bieten meine Angebote den Startpunkt für eine intensive und glaubwürdige Kommunikation auf Augenhöhe:

  • Coaching und Beratung

    Online-Coaching für Klarheit und Motivation

  • Bildung und Unterricht

    Workshops, Kurse, Unterricht 

  • Reden, Impulse und Moderation

    Begleitende Worte für besondere Lebensmomente

Treffende Worte finden - Sinn entdecken

Stimmen zum gemeinsamen Philosophieren

Ich kann Sandra wirklich aus tiefsten Herzen weiterempfehlen. Ich habe mich im Zuge meiner Vorbereitung auf das erste Staatsexamen an sie gewandt und kann nur sagen, dass sie mich wirklich effektiv und kompetent unterstützt und beraten hat. Sie hat sich unglaublich viel Zeit für mich genommen und war dabei stehts kompetent, nett und empathisch!

Theresa

Frau Dr. Johst ist eine sehr freundliche Person und eine ganz tolle Gesprächspartnerin! Sie versteht es, gut zuzuhören und gibt sehr fundiertes Feedback. Ihre Kompetenz merkt man ihr an! Der Austausch mit ihr hat mir sehr geholfen, meine Situation zu verstehen und mich ermutigt, eine Entscheidung zu treffen. Sehr empfehlenswert!

Gunnar

Ich habe Sandra auf einem Seminar kennenlernen dürfen. Sie hat eine bemerkenswerte Art, Dinge auf den Punkt zu bringen. Wenn andere selbst nicht richtig wussten, was sie sagen wollten, fand sie schnell und präzise die richtigen Worte – eine wertvolle Fähigkeit!

Leona

Frau Johst hat mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren. Dadurch habe ich nach wochenlangem Hin- und Herüberlegen endlich eine Entscheidung treffen können, hinter der ich stehe und die sich für mich gut anfühlt. Ich kann Frau Johst jedem, dem es ähnlich geht, nur wärmstens empfehlen.

Ralf

Sicher im Denken

Für eine bewusste und selbstbestimmte Lebensgestaltung braucht es einen inneren Kompass. Er navigiert uns sicher, wenn es um uns herum unübersichtlich wird oder wir an einer Abzweigung stehen und zögern. Damit dieser Kompass zuverlässig funktioniert, braucht er bisweilen eine neue Kalibrierung.

Konsequent im Handeln

 

Das Philosophieren kann dabei helfen, sich über sich selbst klar zu werden. Sich selbst zu kennen und zu wissen, was man will, ist die Basis für ein konsequentes Handeln gemäß der eigenen Werte und Ideale sowie für Entscheidungen, die sich gut anfühlen.

Kommunikation stärken

Versiertes Reden lässt sich lernen! Um einen Standpunkt treffend zu artikulieren, nützen Grundlagen der Rhetorik und Argumentation und vor allem Übung. Mit Workshops in kleinen Gruppen - online oder inhouse - helfe ich dabei, die eigene Stimme zu finden und bewusst einzusetzen!

Perspektiven vereinen

Die Diskussion nach einem Vortrag oder in einem Workshop erlaubt andere Positionen kennenzulernen und den eigenen Standpunkt zu testen. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl entsteht ein Austausch auf Augenhöhe, der die Zusammenarbeit im Team stärkt.

Rational und empathisch - das Philosophieren endecken


Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie gerne die Rezensionen meiner bisherigen Kunden und Kundinnen oder starten Sie gleich Ihre Reise in die Philosophie:

von Dr. Sandra Eleonore Johst 19. August 2025
Entscheidungen faszinieren mich schon seit langem - wahrscheinlich sind sie die stärksten Pinselstriche, mit denen wir unseren Lebensweg formen können. Erst gestern sagte mir mein Mann: „Ich bin so gespannt darauf, wie unser gemeinsames Leben weitergeht." In diesem Sinne sind Entscheidungen für mich persönlich schon immer etwas großartiges, ein Instrument zur bewussten Lebensgestaltung. Das heißt jedoch nicht, dass es mir immer leicht fällt, eine Entscheidung zu treffen. Gerade wenn das der Fall ist, wünscht man sich Hilfe. Allerdings ist man schlecht beraten, sich die Entscheidung abnehmen zu lassen - von der Zeit, die es regelt oder dem Ratschlag einer anderen Person, denn damit gibt man gewissermaßen den Pinsel seines Lebenswegs aus der Hand. Als Psychologische Beraterin biete ich professionelle Unterstützung bei psychischen Problemen ohne Krankheitswert. Die Methode ist das Gespräch, über das ich meinem Gegenüber Hilfe zur Selbsthilfe anbiete. Wie ein solches Gespräch möglichst effektiv helfen kann, zeigt der klientenzentrierte Ansatz von Carl Rogers, nach dem ich arbeite. Die drei Merkmale, an denen ich mich orientiere, sind Echtheit , Akzeptanz und Empathie . Diese bieten sowohl im Umgang mit sich selbst als auch mit den Gesprächspartnern grundlegende Orientierung. Sie helfen bei der Frage: Wie soll ich das Gespräch führen, um für meine Gesprächspartnerin oder meinen Gesprächspartner eine Hilfe zur Selbsthilfe sein zu können? Da sich im Gespräch ein anfängliches Problem oft zu einer Schwierigkeit bei der Entscheidungsfindung entwickelt, habe ich damals 2018 meine Abschlussarbeit diesem Thema gewidmet. Das wichtigste daraus stelle ich hier nun kurz vor! Das denkende Individuum als Maßstab für das „Richtige" Meistens wird eine Entscheidung erst problematisch, wenn ein lässig-entspanntes 'Sowohl-als-auch' sich in ein klares 'Entweder-oder' verwandelt. Da sich Lawrence Kohlberg in seiner Psychologie der Moralentwicklung mit Dilemmata beschäftigt hat, habe ich mich dieser Theorie zugewendet und wie er, das denkende Individuum zum Ausgangspunkt für eine Entscheidungshilfe genommen. Für Kohlberg zeigt sich die moralische Kompetenz des Einzelnen darin, alternative Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und zu prüfen, um eine bewusste für ihn vertretbare Entscheidung zu treffen. Fortgeschrittenes moralisches Denken hängt für Kohlberg mit einer fortgeschrittenen Urteilskraft zusammen. Taucht in einer Situation die Frage auf „Was soll ich tun?", können wir uns nach einem Lustgefühl richten und auf die Meinung der anderen pfeifen (präkonventionelles Niveau), wir können uns danach richten, was andere von uns erwarten (konventionelles Niveau) oder wir richten uns nach Prinzipien, die wir als allgemein und verbindlich eingesehen haben und uns selbst auferlegen (postkonventionelles Niveau). Auf welchem Niveau auch immer wir uns bewegen, in dieser Perspektive erhalten alle anderen Faktoren für eine Entscheidung nur das Gewicht, welches die moralische Akteurin oder der moralische Akteur ihnen zuspricht. Das Heinz-Dilemma kann dafür ein Beispiel geben. Heinz hat bereits alle legalen Mittel ausgeschöpft, um seiner kranken Frau ihre benötigte Medizin zu verschaffen. Doch er kommt nicht an die Medikamente und der Apotheker will sie ihm auch nicht günstiger geben. Bekommt die Frau diese Medikamente nicht, wird sie sterben: Ist es moralisch vertretbar, wenn Heinz die Medikamente klaut? Ob er nun einen Einbruch in Erwägung zieht oder nicht, wird nicht von dem Gesetz oder der Fürsorgekonvention entschieden, sondern wie beide Regelsysteme von dem Entscheidenden bewertet werden. Das Individuum ist hier kein ausführendes Organ fremder Instruktionen, sondern Richter und Gesetzgeber in einer Person. Es kann sich an das Gesetz halten, es kann sich an einem größtmöglichen Wohl der Gesellschaft orientieren, aber es gibt keinen äußeren Zwang dafür. Das Individuum wird zur Instanz des selbstgewählten moralischen Maßstab s. Sich selbst genügen Betrachtet man diese Funktion der moralischen Akteurin und des moralischen Akteurs als entscheidende Instanz über 'richtig' und 'falsch', erscheint die dafür benötigte Kraft und Kompetenz. Auf diese richte ich in der psychologischen Beratung den Blick und versuche, sie bewusst werden zu lassen. Bei Entscheidungen gibt es erste Neigungen und Emotionen, die eine Rolle spielen und es gibt gesellschaftliche Erwartungshaltungen, die an uns gerichtet werden, es gibt gesetzliche Rahmen, deren Übertretung Konsequenzen mit sich bringt und es gibt Personen, für die wir konkret verantwortlich sind, weil unsere Entscheidung auch ihren Lebensweg beeinflussen. Was hilft, sich in diesem Dschungel von Erwartungen, Verantwortung, Emotionen, Bedürfnissen und Zwängen zurecht zu finden, ist eine gründliche Selbstexploration . Zu dieser Selbstexploartion anzuleiten, darin vermute ich eine fruchtbare Verbindung zwischen Philosophie und psychologischer Beratung. Karl Jaspers hat sich mit seiner „Psychologie der Weltanschauungen" genau auf diesen Weg begeben. In seinem Vorwort von 1919 erklärt er sein Vorhaben und was er mit diesem Buch leisten kann und möchte: „Statt einer direkten Mitteilung dessen, worauf es im Leben ankomme, sollen nur Klärungen und Möglichkeiten als Mittel zur Selbstbesinnung gegeben werden. Wer direkte Antwort auf die Frage will, wie er leben solle, sucht in diesem Buche vergebens. Das Wesentliche, das in den konkreten Entscheidungen persönlichen Schicksals liegt, bleibt verschlossen. Das Buch hat nur Sinn für Menschen, die beginnen sich zu verwundern, auf sich selbst reflektieren, Fragwürdigkeiten des Daseins zu sehen, und auch nur Sinn für solche, die das Leben als persönliche, irrationale, durch nichts aufhebbare Verantwortung erfahren.“ (Karl Jaspers) Unsere rationale Fähigkeit zu reflektieren und zu urteilen, das 'Ich denke' zu aktivieren und im Gespräch zur Entscheidungsfindung zu nutzen, bedeutet nicht über andere Facetten unseres Seelenlebens hinwegzudenken. Wir sind immer mehr als Rationalität. Deswegen bedeutet Selbstbesinnung für mich auch immer ein Selbstfühlen. Wie stark Emotionen wirken und dass sie sogar in der Lage sind, gänzlich das Ruder zu übernehmen, kennen wir aus Ausnahmesituationen. Gerade weil das so ist, und sich wahrlich kein klarer Gedanke fassen lässt, solange Gefühle toben, kann es ein erster wichtiger Schritt zu einem klaren Kopf sein, die Gefühle zuzulassen und zu spüren. Emotionen ernst nehmen, zulassen und leben Emotionen gehören zu den Faktoren unseres Lebens, die sich konsequenter Steuerung entziehen. Oft gibt es einen mehr oder weniger klaren Auslöser. Dann bricht es plötzlich herein, reißt einen aus dem Alltag. Was auch immer zuvor im Kopf war, wird nun durch dieses Ereignis überlagert. Wenn uns etwas oder jemand verletzt hat, tauchen Emotionen auf, die unangenehm sind - lässt man ihnen freien Lauf, merken wir, dass sie zu Reaktionen führen, die weniger gesellschaftlich akzeptiert sind: Schreien, Türen knallen, rauslaufen! Auch wenn ich mich darum bemühe, auf mich selbst zu hören, ertappe ich mich bisweilen dabei, Emotionen zu sortieren in willkommen (Freude, Erleichterung, Begeisterung) und unwillkommen (Verärgerung, Wut, Enttäuschung). An meiner kleinen Nachbarin, die nun bald drei Jahre alt wird, darf ich sozial ungefilterte Emotionen erleben. Neben dem unfassbar schnelllebigen Wechsel zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, sind es vor allem die Wutanfälle, die mich nachhaltig beeindrucken. Nach dem Toben, kommt die Beruhigung. Was auch immer da war und nicht gepasst hat, ist nun weg gebrüllt, getreten und geweint. Es kann weiter gehen! Katharsis in Reinform. Aber was soll man machen, wenn einen im Alltag etwas unerwartet trifft und aus der Bahn wirft und man eben nicht mehr drei Jahre alt ist? Man nicht mehr einfach die Person anschreien kann oder möchte, weil es an dem, was wehtut auch nichts ändert, es die Beziehung vielleicht im Anschluss eher noch verkomplizieren würde. In mir spüre ich die Tendenz, so etwas unangenehmes wegzuschieben, klein zu reden, den Fehler doch bei mir zu suchen, mich abzulenken. Doch weiß ich aus langen Jahren verschiedener persönlicher Verarbeitungsprozesse, dass so ein Wegdrehen vom Schmerzvollen seelische Verletzungen nicht heilen kann. Also, was tun? Diese Frage sollte sich jede und jeder stellen - mein Umgang ist kein Rezept, sondern soll lediglich skizzieren, dass es wichtig ist, seine Gefühle zu leben . Ich warte zum Beispiel ab, bis ich alleine bin und dann lasse ich es zu - oder besser raus. Musik ist dabei ein wunderbarer Verstärker für meine Emotionen. Sanfte, melancholische Musik und die Tränen laufen. Schnelle und laute Musik auf die Ohren und ich laufe mir den Ärger von der Seele. Wenn ich richtig wütend bin, hilft immer noch das, was schon meine kleine Nachbarin für sich entdeckt hat: Stampfen und Schreien. Das mache ich allerdings dann lieber im Wald und hoffentlich ohne Zuschauer 😊 Und danach, wenn sich die inneren Wogen beruhigt haben, der Kopf nicht mehr wild kreist, dann ist der Moment, indem ein sich sortieren wieder möglich ist. Dann ist genug Abstand zwischen mir und dem Ereignis, um es zu reflektieren und zu analysieren, den Pinsel wieder in die Hand zu nehmen. Und erst daran anschließend bin ich bereit, in ein Gespräch zu starten, mich mitzuteilen und dem anderen die Chance zu geben, für einen ehrlichen Austausch darüber, was für mich aus welchen Gründen nicht passt und wie sich das künftig ändern ließe. Eine gute Entscheidung treffen Um eine gute Entscheidung zu treffen, sind das für mich die Hauptfaktoren: Erstens, sich zu erlauben, Emotionen zuzulassen und zu lernen, auf der Klaviatur der Gefühle zu spielen, deren Melodie zwar nicht unseren Vorstellungen entspricht, aber Ausdruck unseres Inneren ist. Zweitens, sich über die eigenen Gründe klar zu werden, um das Selbst in die Rolle von Richter und Gesetzgeber über die konkreten Entscheidungen zu setzen.
von Dr. Sandra Eleonore Johst 19. August 2025
Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Mein Name ist Dr. Sandra Eleonore Johst, ich bin promovierte Philosophin und Psychologische Beraterin und stelle dir hier vor, warum und was das Philosophieren zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen kann.
von Dr. Sandra Eleonore Johst 19. August 2025
Wie oft bin ich, gerade als junge Frau, still geblieben bin, obwohl ich etwas zu sagen gehabt hätte? Mittlerweile bin ich als Dozentin und Philosophin darin geübt, vor Personen zu sprechen, Moderationen zu übernehmen und meine Ansichten auch bei Gegenwind zu verteidigen. Dieser Artikel ist für alle, aber insbesondere Frauen, die bisher noch viel zu selten, das Wort ergreifen. Hier sind Gründe dafür, warum deine Stimme zählt 🤗